Einschätzungen zu Herstellern und Marktentwicklung, Praxisbeispiele und Einsatzfelder
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AgiBot: Vom Forschungsprojekt zur Serienproduktion
Ein humanoider Roboter, der über 100 Kilometer am Stück läuft, und ein Industrieroboter, der für Montage und Logistik entwickelt wurde: AgiBot zeigt, wie breit das Spektrum humanoider Robotik inzwischen geworden ist.
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Das Shanghaier Unternehmen wurde 2023 von den ehemaligen Huawei-Ingenieuren Deng Taihua und Peng Zhihui gegründet. Im Dezember 2024 meldete es den Beginn der Serienproduktion. Laut eigenen Angaben wurden im Jahr 2025 mehr als 5.000 Exemplare ausgeliefert.
Das Portfolio im Überblick:
A2: Der humanoide Roboter misst rund 1,75 Meter und wiegt etwa 55 kg. Im November 2025 erzielte er laut Guinness-Eintrag eine Gehstrecke von über 106 Kilometern.
X2: Mit rund 1,30 Metern und etwa 35 kg ist der X2 kompakt. Er eignet sich für Vorführungen, Bildung und Interaktion mit Menschen.
G2: Industrieroboter mit Rädern und zwei Armen, der laut Herstellerangaben für Montageaufgaben ausgelegt ist. Die Genauigkeit liegt im Submillimeterbereich.
Drei typische Einsatzfelder:
Montage: Der G2 kann Bauteile greifen, positionieren und fügen, etwa in der Elektronikfertigung.
Intralogistik: Wiederkehrende Transporte zwischen Lager und Arbeitsstationen lassen sich an mobile Roboter übergeben.
Empfang und Information: Der X2 kann Besucher begrüßen, Auskünfte geben und Vorführungen übernehmen.
Unsere Einschätzung: AgiBot zeigt, wie schnell humanoide Roboter von Demonstrationen in den Produktionsalltag wechseln können. Entscheidend für Europa bleiben Sicherheit, Zertifizierung und Service vor Ort.
Welche Aufgabe in Ihrem Betrieb würden Sie zuerst an einen humanoiden Roboter abgeben?
Unitree: Zwei Humanoide für unterschiedliche Anforderungen
Ein Roboter, der sich in einen Koffer packen lässt, und ein zweiter, der Ihnen fast auf Augenhöhe begegnet: Unitree hat beide im Portfolio. Der G1 kommt bereits auf Messen und in Forschungseinrichtungen zum Einsatz, der H2 richtet sich an anspruchsvolle Forschung und Mensch-Roboter-Interaktion.
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Unitree G1: Mit rund 1,30 Meter Körpergröße und etwa 35 kg ist der G1 kompakt und klappbar. Er gilt als einer der zugänglichsten humanoiden Roboter, je nach Ausstattung mit 23 bis 43 Freiheitsgraden. Typische Einsatzfelder sind Präsentationen auf Messen, Ausbildung und Forschung.
Unitree H2: Mit rund 182 cm und etwa 70 kg ist der H2 deutlich größer und leistungsstärker. Er verfügt über 31 Freiheitsgrade und hochbelastbare Gelenke. Als erster Unitree-Humanoide besitzt er einen menschenähnlich gestalteten Kopf, der die Interaktion mit Menschen in den Vordergrund stellt.
Drei Beispiele aus der Praxis:
Messen und Vorführungen: Der G1 zeigt Bewegungen live auf Messen, Events und in Showrooms, ohne dass Programmierkenntnisse nötig sind.
Ausbildung und Forschung: Hochschulen nutzen den G1 EDU für Projekte zu Fortbewegung, Manipulation und Wahrnehmung. Der H2 eignet sich für Forschung an Greifen und Ganzkörperkoordination.
Mensch-Roboter-Interaktion: Der H2 mit seinem ausdrucksstarken Kopf ist ein Testfeld dafür, wie Menschen auf humanoide Roboter in Service- und Empfangssituationen reagieren.
Für Unternehmen entscheidet am Ende der Einsatzzweck: Der G1 bietet einen niedrigschwelligen Einstieg, der H2 eine leistungsstärkere Plattform für anspruchsvolle Anwendungen.
Unsere Einschätzung: Mit einem breiten Portfolio zeigt Unitree, dass humanoide Robotik nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für Forschung, Ausbildung und Mittelstand zugänglich wird. Entscheidend ist, wie gut Hardware, Software und konkrete Anwendungen zusammenpassen.
Welcher Einsatz wäre für Sie der interessanteste: Demonstration, Ausbildung oder Forschung?
Sie sehen aus wie Menschen, laufen auf zwei Beinen und sollen Aufgaben übernehmen, für die bisher nur wir Menschen gebraucht wurden. Humanoide Roboter sind derzeit der spannendste Trend in der Robotik.
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Wo sie bereits getestet werden: Agility Robotics hat seinen Roboter Digit in Logistikzentren erprobt, unter anderem beim Logistikdienstleister GXO, wo er Behälter transportiert. Bei BMW lief ein Pilotprojekt mit Figure 02 in einem US-Werk, und Mercedes-Benz hat Tests mit dem Roboter Apollo von Apptronik angekündigt. Die Aufgaben sind meist einfach, etwa Umschlagen, Transportieren und Sortieren, aber genau dort beginnt die Praxis.
Boston Dynamics (Atlas): Der bekannte Forschungsroboter wurde auf einen vollelektrischen Antrieb umgestellt und gilt als Benchmark für Beweglichkeit.
Unitree (G1, H2) und UBTech (Walker): Chinesische Hersteller bieten vergleichsweise günstige Humanoide an und treiben den Wettbewerb an.
Neurorobotik: Forscher verbinden Robotik mit den Neurowissenschaften, etwa um Roboter über Gehirnsignale oder biologisch inspirierte Steuerungen zu verbessern.
Unsere Einschätzung: Die Technik wird schnell besser, doch die großen Hürden bleiben. Dazu zählen Energieversorgung, Sicherheit im Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit über lange Schichten und ein belastbarer wirtschaftlicher Nutzen. Unternehmen, die jetzt Erfahrung sammeln, verschaffen sich einen Vorsprung.
Glauben Sie, dass humanoide Roboter in den nächsten fünf Jahren in deutschen Fabriken arbeiten werden?
Roboter bei Veranstaltungen: Empfang, Orientierung und Service
Wo können Roboter bei Veranstaltungen wirklich unterstützen? Wir sehen drei Einsatzfelder, die besonders nahe liegen:
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Empfang: Besucher begrüßen und den ersten Kontakt herstellen, bevor das Personal frei wird.
Orientierung: Den Weg zu Hallen, Vorträgen oder Ständen zeigen und einfache Fragen zum Programm beantworten.
Wiederkehrende Serviceaufgaben: Immer gleiche Auskünfte geben, Infomaterial nachlegen oder Besucher an die richtige Stelle weiterleiten.
Gerade humanoide Roboter wirken auf Veranstaltungen besonders, weil Besucher sie als Gegenüber wahrnehmen: Sie können Gäste mit Blickkontakt begrüßen, Gesten einsetzen und den Weg zeigen. Ein Beispiel ist Pepper von SoftBank, ein humanoider Serviceroboter mit Kopf, Armen und Display, der bereits in Empfangsbereichen und Geschäften eingesetzt wird. Er fährt auf Rädern statt auf Beinen, begrüßt Gäste und beantwortet einfache Fragen. Laufende humanoide Roboter wie Atlas von Boston Dynamics sind dagegen bisher vor allem in Demonstrationen zu sehen und noch kein regulärer Einsatz im Veranstaltungsbetrieb.
Ein Roboter ist jedoch nur so gut wie sein Einsatzort. Deshalb schauen wir uns im Check drei Punkte genauer an:
Ist der Einsatzort übersichtlich genug? Klare Wege, eindeutige Beschilderung und wenige Hindernisse entscheiden darüber, ob sich ein Roboter zuverlässig bewegen kann.
Wie kommt der Roboter mit Besucherströmen zurecht? Gedränge, Stoßzeiten und spontane Richtungswechsel sind die eigentliche Probe. Ein Roboter sollte ausweichen und Abstand halten können, ohne den Verkehr zu blockieren.
Wann braucht es menschliche Unterstützung? Bei Notfällen, komplexen Anliegen, emotionalen Situationen oder wenn Besucher persönliche Hilfe benötigen, bleibt der Mensch unverzichtbar. Der Roboter sollte dann klar an das Team übergeben.
Unser Fazit: Roboter ersetzen das Veranstaltungsteam nicht, sondern entlasten bei Routineaufgaben. Ihren größten Nutzen entfalten sie dort, wo sie gezielt eingesetzt und rechtzeitig an Menschen übergeben werden.
Bei welcher Aufgabe auf einer Veranstaltung wäre ein Roboter für Sie tatsächlich hilfreich?
Robotik in Bau und Handwerk: Wo kann sie wirklich unterstützen?
Auf Baustellen und in Handwerksbetrieben gibt es viele Tätigkeiten, die körperlich anstrengend, wiederkehrend oder schwer zugänglich sind. Genau dort kann Robotik eine sinnvolle Unterstützung sein, vorausgesetzt, die Lösung passt zur Aufgabe und zur Arbeitsumgebung.
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Mögliche Einsatzfelder gibt es viele: Roboter könnten beim Transport schwerer Materialien helfen, große Flächen schleifen oder bearbeiten, Bauteile präzise vermessen und wiederkehrende Montagearbeiten unterstützen. Auch Aufgaben an schwer erreichbaren Stellen könnten für robotische Systeme interessant sein.
Dabei geht es nicht darum, handwerkliche Erfahrung zu ersetzen. Ziel ist, Beschäftigte zu entlasten und ihnen mehr Raum für Tätigkeiten zu geben, bei denen Fachwissen, Flexibilität und Entscheidungen gefragt sind.
Ein Beispiel aus der humanoiden Robotik ist Atlas von Boston Dynamics. In einer Demonstration zeigte das Unternehmen den Roboter in einem nachgestellten Baustellenszenario. Atlas bewegte Gegenstände und brachte einem Arbeiter auf einem Gerüst eine Werkzeugtasche. Das veranschaulicht mögliche Einsatzfelder, ist aber noch kein regulärer Einsatz auf einer echten Baustelle.
Ob eine robotische Lösung tatsächlich hilfreich ist, hängt von mehreren Fragen ab:
Wie klar lässt sich die Aufgabe beschreiben? Wiederkehrende, gut abgrenzbare Arbeitsschritte sind oft leichter zu unterstützen als Tätigkeiten, die ständig neue Entscheidungen erfordern.
Wie sieht die Arbeitsumgebung aus? Enge Räume, Staub, Unebenheiten, wechselnde Bedingungen oder andere Menschen stellen besondere Anforderungen.
Wie gut lässt sich die Lösung integrieren? Ein Roboter sollte die Arbeit erleichtern und keine zusätzlichen Umwege oder Sicherheitsrisiken schaffen.
Was soll sich konkret verbessern? Zum Beispiel die körperliche Belastung, die Präzision, die Sicherheit oder der Zeitaufwand.
Der sinnvollste Einstieg ist deshalb nicht die Frage „Welchen Roboter können wir einsetzen?“, sondern: „Welche Tätigkeit ist herausfordernd, und was würde den Menschen bei dieser Aufgabe tatsächlich helfen?“
Bei welcher Aufgabe in Bau oder Handwerk könnte Robotik am meisten helfen?
Robotik in der Pflege: Mehr Zeit für menschliche Zuwendung?
Ein Roboter kann keine menschliche Zuwendung ersetzen. Aber kann er Pflegekräften mehr Zeit dafür verschaffen? Diese Frage sollte im Mittelpunkt stehen, wenn wir über Robotik in der Pflege sprechen.
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Pflegekräfte leisten jeden Tag anspruchsvolle Arbeit, fachlich, körperlich und menschlich. Robotik kann dort unterstützen, wo sie bei wiederkehrenden oder körperlich belastenden Aufgaben hilft. Sie soll Menschen nicht ersetzen, sondern den Alltag für Pflegekräfte und Pflegebedürftige sinnvoller gestalten.
Doch Technik ist kein Selbstzweck. Ein Roboter hilft nur dann, wenn er zuverlässig funktioniert, sich leicht in bestehende Abläufe einfügt und von den Menschen akzeptiert wird, die mit ihm arbeiten oder leben. Dafür müssen Pflegekräfte früh einbezogen werden. Auch die Bedürfnisse und die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen gehören von Anfang an dazu.
Die Ansätze sind vielfältig: Der Assistenzroboter „Lio“ von F&P Robotics etwa ist bereits in Pflegeeinrichtungen im Einsatz. Das Fraunhofer IPA entwickelt mit dem „Care-O-bot“ Serviceroboter für Altenheime und Krankenhäuser. Exoskelette wie die von German Bionic können Pflegekräfte beim Heben entlasten. Aus Japan, einem Vorreiter in der Pflegerobotik, kommt die Therapierobbe „Paro“. Auch humanoide Systeme werden inzwischen in ersten Pilotprojekten in Krankenhäusern und Wohlfahrtseinrichtungen erprobt.
Der Maßstab sollte deshalb nicht sein, wie beeindruckend eine technische Lösung wirkt, sondern ob sie tatsächlich entlastet, den Alltag verbessert und mehr Raum für das schafft, was Pflege wesentlich macht: die Beziehung zwischen Menschen.
Wo kann Robotik in der Pflege sinnvoll unterstützen, und wo sollte der Mensch bewusst im Mittelpunkt bleiben?
Nicht immer steht am Anfang bereits eine fertige Lösung. Oft beginnt alles mit einer einfachen Frage: Welche Aufgaben in der Produktion könnten durch Robotik sicherer, effizienter und zukunftsfähiger gestaltet werden?
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In einem Produktionsbetrieb erfolgte die Montage mehrerer technisch ähnlicher Handwerkzeug-Produktfamilien überwiegend manuell, mit einem sehr geringen Automatisierungsgrad. Da die Produkte konstruktiv weitgehend baugleich waren, wurde geprüft, ob sich ein humanoider Roboter für die Montage einsetzen lässt.
Dabei ging es zunächst nicht darum, sofort eine konkrete Roboterlösung zu kaufen. Viel wichtiger war eine realistische Bewertung:
Welche Montageschritte lassen sich automatisieren?
Kann ein humanoider Roboter die Tätigkeiten zuverlässig übernehmen?
Welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Wo liegen die Vorteile, und wo die Grenzen?
Wie verändert sich dadurch die Arbeit der Mitarbeitenden?
Gerade bei manuellen Montageprozessen können Roboter künftig Aufgaben übernehmen, die sich häufig wiederholen, körperlich belastend sind oder eine gleichbleibende Präzision erfordern.
Dabei sollte Automatisierung nicht bedeuten, den Menschen zu ersetzen. Vielmehr geht es darum, Mitarbeitende zu entlasten und ihre Erfahrung dort einzusetzen, wo sie den größten Mehrwert schafft.
Die wichtigste Erkenntnis: Robotik beginnt nicht mit der Auswahl eines Roboters. Robotik beginnt mit dem genauen Verständnis der Aufgabe.
Welche manuelle Tätigkeit in Ihrer Produktion würden Sie gerne automatisieren lassen?
Roboter sind längst nicht mehr nur in der Produktion zu finden. Auch in der Logistik übernehmen sie immer mehr Aufgaben und unterstützen Unternehmen dabei, Prozesse schneller, effizienter und sicherer zu gestalten.
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Typische Einsatzbereiche in der Logistik:
Wareneingang und Warenprüfung: Roboter und intelligente Kamerasysteme können Waren identifizieren, scannen und auf Beschädigungen prüfen.
Kommissionierung: Roboter unterstützen Mitarbeitende beim Zusammenstellen von Bestellungen. Sie können Produkte greifen, sortieren und für den Versand vorbereiten.
Transport innerhalb des Lagers: Autonome mobile Roboter transportieren Waren selbstständig zwischen Lagerplätzen, Kommissionierstationen und Versandbereichen.
Sortierung und Verteilung: Pakete und Produkte können automatisch nach Größe, Gewicht, Zielort oder Priorität sortiert werden.
Verpackung und Palettierung: Roboter übernehmen das Verpacken von Waren sowie das Stapeln und Entstapeln von Kartons auf Paletten.
Inventur und Bestandskontrolle: Mithilfe von Kameras, Sensoren und RFID-Technologie können Roboter Lagerbestände erfassen und Abweichungen schnell erkennen.
Welche Vorteile bietet Robotik in der Logistik?
Höhere Geschwindigkeit und Produktivität
Weniger körperlich belastende Tätigkeiten
Geringere Fehlerquote
Bessere Nutzung von Lagerflächen
Flexiblere Prozesse bei steigenden Auftragszahlen
Unterstützung bei fehlenden Fachkräften
Mehr Transparenz durch Echtzeitdaten
Wichtig ist: Robotik ersetzt nicht den Menschen. In vielen Fällen geht es darum, Mitarbeitende zu entlasten und ihnen repetitive oder körperlich schwere Aufgaben abzunehmen. Die passende Lösung hängt von der jeweiligen Branche, der Lagerstruktur, den Produkten und den vorhandenen Prozessen ab.
Welche Aufgaben könnten Roboter in Ihrem Logistikprozess übernehmen?
Unser Besuch in der Robotik-Halle der IFA war eine gute Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.
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Besonders spannend waren die Gespräche mit verschiedenen Ausstellern und Unternehmen aus den Bereichen Robotik, Automatisierung und industrielle Anwendungen. Die vielen Eindrücke haben gezeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten moderner Robotik bereits sind und welches Potenzial noch vor uns liegt.
Wir haben zahlreiche interessante Gespräche geführt, Kontakte gesammelt und neue Impulse für zukünftige Projekte mitgenommen. In den nächsten Tagen werden wir die Gespräche und Kontakte weiter auswerten und gezielt den Austausch mit relevanten Unternehmen vertiefen.
Ein besonderer Fokus liegt für uns aktuell auf dem weiteren Aufbau der Zusammenarbeit mit Robotikherstellern wie etwa Unitree. Wir freuen uns darauf, die Möglichkeiten gemeinsamer Anwendungen und zukünftiger Partnerschaften weiterzuentwickeln.
Vielen Dank an alle Aussteller und Gesprächspartner für den offenen und inspirierenden Austausch auf der IFA.
Ein humanoider Roboter ist nicht automatisch die beste Lösung
Die wichtigste Frage lautet: Welche Aufgabe kostet in Ihrem Unternehmen jeden Tag besonders viel Zeit? Genau dort beginnt der Robotikcheck für humanoide Roboter.
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Humanoide Roboter können bei vielen Aufgaben unterstützen. Sie können Arbeit erleichtern und Zeit sparen, aber nicht jede Aufgabe passt zu einem humanoiden Roboter.
Darum sollte man nicht zuerst fragen: Wo können wir einen humanoiden Roboter einsetzen? Besser ist die Frage: Welche Aufgabe kostet jeden Tag besonders viel Zeit?
Bei unserem Robotikcheck für humanoide Roboter schauen wir uns die Arbeit im Unternehmen genau an. Welche Aufgaben wiederholen sich oft? Wo gibt es Engpässe? Wo müssen Mitarbeitende immer wieder die gleichen Handgriffe ausführen? So lässt sich herausfinden, ob ein humanoider Roboter wirklich sinnvoll ist.
Es geht nicht darum, möglichst viele humanoide Roboter einzusetzen. Es geht darum, die richtige Aufgabe zu finden und Mitarbeitende sinnvoll zu entlasten.
Robotik entwickelt sich schnell und eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten. Doch nicht jede technische Lösung ist automatisch die passende für den eigenen Betrieb.
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Bevor Robotik eingesetzt wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
Welche Prozesse könnten sinnvoll unterstützt oder automatisiert werden?
Welche Sicherheitsanforderungen müssen berücksichtigt werden?
Welche Kosten entstehen, und ist der Einsatz wirtschaftlich sinnvoll?
Welchen konkreten Mehrwert bringt die Lösung?
Wie können Mitarbeitende frühzeitig einbezogen werden?
Genau hier setzt ein Robotikcheck an. Er hilft dabei, mögliche Einsatzbereiche in Ihrem Unternehmen zu erkennen und zu bewerten, wo Robotik tatsächlich sinnvoll unterstützen kann.
Denn entscheidend ist nicht nur, was technisch möglich ist, sondern was zum Unternehmen und seinen Prozessen passt.
Humanoide Roboter 2026: kein Sci-Fi mehr, aber auch noch kein Standard
Was humanoide Roboter heute wirklich können, und was nicht, darüber wird selten ehrlich gesprochen. Messe-Demos zeigen Bedingungen, die mit Ihrem Hallenboden, Ihrer Beleuchtung und Ihren Prozessen wenig zu tun haben.
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Genau dafür gibt es Robotikcheck: eine strukturierte, herstellerneutrale Eignungsbewertung für Unternehmen. Kein Pitch. Kein Hardware-Verkauf. Nur Fakten.
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Wir begleiten Unternehmen bei einer Frage, die zunehmend auf Geschäftsführertischen landet: Macht humanoide Robotik in unserem Betrieb Sinn, und wenn ja, wann und wie?
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Unsere Antwort ist kein Prospekt. Sie ist ein strukturierter Bewertungsprozess: herstellerneutral, wissenschaftlich fundiert, schriftlich dokumentiert.
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