Roboter in der Pflege.
Ein Roboter kann keine menschliche Zuwendung ersetzen. Aber er kann Pflegekräften mehr Zeit dafür verschaffen, wenn er bei wiederkehrenden oder körperlich belastenden Aufgaben hilft.
Lösungsansätze aus der Praxis
- Assistenzroboter wie Lio von F&P Robotics sind bereits in Pflegeeinrichtungen im Einsatz.
- Serviceroboter wie der Care-O-bot des Fraunhofer IPA werden für Altenheime und Krankenhäuser entwickelt.
- Exoskelette, etwa von German Bionic, entlasten Pflegekräfte beim Heben.
- Therapieroboter wie die Robbe Paro aus Japan unterstützen die Aktivierung.
Auch humanoide Systeme werden inzwischen in ersten Pilotprojekten in Krankenhäusern und Wohlfahrtseinrichtungen erprobt.
Worauf es bei der Einführung ankommt
Technik ist kein Selbstzweck. Ein Roboter hilft nur, wenn er zuverlässig funktioniert, sich in bestehende Abläufe einfügt und von den Menschen akzeptiert wird, die mit ihm arbeiten oder leben. Pflegekräfte müssen früh einbezogen werden, ebenso die Bedürfnisse und die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen.
Der Maßstab ist nicht, wie beeindruckend eine Lösung wirkt, sondern ob sie entlastet und Raum für die Beziehung zwischen Menschen schafft.
Häufige Fragen
Welche Aufgaben übernehmen Roboter in der Pflege?
Vor allem Hol- und Bringdienste, Heben und Lagern mit Unterstützung, Erinnerungen und Aktivierung. Pflegerische Kernaufgaben bleiben beim Menschen.
Gibt es Förderung für Pflegeeinrichtungen?
Je nach Träger und Bundesland gibt es Programme für Digitalisierung und Entlastung in der Pflege. Wir prüfen die Möglichkeiten im Einzelfall.